Metzgerei Zieger

Winnendens Adresse für den feinen Geschmack………

Die Geschichte des Raclettes

In der Weihnachts- und Silvesterzeit schon fast nicht mehr wegzudenken, war die Geburt des Raclettes eher ein Zufall! Ein Senn im Schweizer Kanton Wallis hatte sich Brot und Käse zum Abendessen am Kamin zurechtgelegt. Als er kurz vor der Hütte nach dem Rechten sah und zurückkam, war der Käse an der Schnittfläche geschmolzen und auf das Brot getropft - er hatte ihn zu nah ans Feuer gelegt. Der Senn probierte - und war begeistert! Am nächsten Abend wiederholte er das Ganze, nahm diesmal noch eine Pellkartoffel dazu und ein Stück Bündnerfleisch und schabte den geschmolzenen Käse vom ganzen Stück ab, um die Hitze schneller an den Rest des noch harten Käses zu lassen. Was aus der Weiterentwicklung dieses Zufalls heute geworden ist, kennt jeder: ein idealer Partygenuss, der zum stundenlangen Schlemmen verführt!

 

Welche Käsesorten eignen sich am besten für die Raclette-Zubereitung?

Am besten eignen sich Fonduekäsesorten wie Raclette und Appenzeller, die geschmolzen ihren unvergleichlichen Geschmack entfalten. Gouda und Edamer sind ebenfalls möglich. Viele  andere Hartkäsesorten sind nicht empfehlenswert, da sich die Molke absetzt. Es entsteht eine unangenehme Fettschicht.

    

Was wir Ihnen von Haus aus empfehlen….

Schweine-, Rind-, Geflügel- oder Kalbfleisch als Filet oder Steakfleisch sind heute beim Raclette genauso wenig wegzudenken wie Schinken, Rohschinken oder Salami, wobei die Kombination von Schinken und franz. Baguettesalami den Geschmack des Raclettekäses besonders gut zur Geltung  bringt.

Als Beilage ein absolutes Muss sind die verschiedensten Feinkostsalate wie Westernsalat, Waldorfsalat, Griechischer Bauernsalat, Nudelsalat, Krautsalat etc.. Zusätzlich möglich sind so vielfältige Beilagen wie in Essig eingelegte Perlzwiebeln, Cornichons (kleine Pfeffergurken), Mixed Pickles, Oliven, Maiskörner, frische Zwiebelringe, Champignons oder Pellkartoffeln. Auf den Tisch gehört auch eine Pfeffermühle mit weißem oder schwarzem Pfeffer. Sie sollte grob eingestellt sein. Dazu gehören auf jeden Fall verschiedene Steaksaucen ( besonderer Tipp! Mexico Grillsauce von Knorr). Als weiteres Gewürz empfiehlt sich Kümmel, wegen seiner Bekömmlichkeit. Frisch geschnittener Schnittlauch passt ebenfalls zu den meisten Raclettegerichten.

Zusätzlich können Sie auch Stangenweißbrot oder ein deftiges Bauernbrot dazu reichen.

Das passende Getränk zum Raclette ist ein trockener Wein, zum Beispiel ein Riesling aus unseren heimischen Kellereien.

Echte Kenner trinken allerdings lieber schwarzen Tee zum Raclette, da dieser bekömmlicher sei.

 

Isst man Raclette-Käse mit oder ohne Rinde?

Der Feinschmecker behauptet, durch die Rinde bekommt der Raclette-Käse erst das richtige Aroma! Doch Vorsicht: Nicht jede Rinde von Raclettekäse ist zum Verzehr geeignet! Fragen Sie bei Ihrem Einkauf nach.

 

Heißer Stein

Den heißen Stein gibt es schon seit Urzeiten. Die Idee, eine Steinplatte über glühende Kohlen zu legen und als Grillfläche zu benutzen, ist ebenso einfach wie genial! Und gesundheitsbewusst zudem, denn für diesen Grillspaß ist es nicht nötig, Fett oder Öl zu benutzen. Damit das Fleisch nicht auf der Steinfläche anbrät, einfach ein wenig Salz darauf streuen, das reicht!
Wie auch beim Raclette kann man so gut wie alle Speisen auf dem heißen Stein zubereiten, so zum Beispiel jede Art von Fleisch, am besten in ca. 1cm dicke Scheiben  geschnitten. Besonders gut eignen sich Schweinefilets, Rindersteak oder Rinderfilet und Geflügel. Auch
Würstchen, Speck, Spiegeleier und Gemüse gelingen gut auf dem heißen Stein. Kleiner Tipp: Champignons entstielen und mit Kräuterbutter füllen. Dann so lange auf den heißen Stein legen, bis die Kräuterbutter geschmolzen ist ... ein Genuss!

Information:

Für den heißen Stein oder für das Raclette-Kombigerät

benötigen Sie  Fonduefleisch  « Bourguignonne »  oder  « Bressane » in Scheiben geschnitten!

 

 

Geschichte des Fondue

Das Fondue existiert schon seit mehreren Jahrhunderten. Es wurde in den Alpen von den Sennen erfunden. Diese schufen diese Kreation aus der Not heraus: Da sie ziemlich von der Umwelt abgeschnitten waren, gestaltete sich die Nahrungsbeschaffung sehr schwierig für sie. Die einzigen Lebensmittel, die sie selber produzieren konnten, waren Brot und Käse. So kam Eins zum Anderen. In Legenden ist zudem die Rede von Mönchen, die in der Fastenzeit keine feste Nahrung verzehren durften. Um diese Bestimmung zu umgehen und nicht sündigen zu müssen, schmolzen sie den Käse.

Varianten

Neben dem klassischen Käsefondue sind das Fleischfondue und das Schokoladenfondue die am weitesten verbreiteten Abwandlungen. Für das Fleischfondue gibt es zudem eine große Menge an unterschiedlichen Rezepten und Zubereitungsarten. Zum einen ist das „Fondue Chinoise“ bekannt, bei welchem die Teilnehmer kleine Fleischstücke auf eine Gabel aufspießen und diese in einem Topf mit Fleischbrühe kochen, bis sie gar sind. Auch Meeresfrüchte, Fisch und Gemüse kann hierfür verwendet werden. Eine weitere Variante, die vor allem in Deutschland beliebt ist, ist das Fondue Bourguignonne. Bei diesem werden die Fleischstücke im heißen Fett im Topf frittiert. Fondue Bressane wird gleich zubereitet wie  Bourguignonne allerdings mit Puten- und Hähnchenfleisch. Für Feinschmecker eignet sich das Fondue Bacchus. Dabei werden die gleichen Zutaten wie beim chinesischen Fondue im Weißwein gegart. Probieren Sie es unbedingt mal aus – es schmeckt köstlich.

 

Raclettepreisliste zum Ausdrucken hier

Fonduepreisliste zum Ausdrucken hier